Thüringen / Altenburg

Altenburg in Thüringen


Die Stadt Altenburg war einst Kaiserpfalz und Residenzstadt, hier kann man sich zahlreiche Baudenkmäler und Kunstschätze ansehen. Der 44.000 Bewohner zählende Ort liegt südlich von Leipzig und wurde im Jahre 1180 von Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa zur Reichsstadt und Residenz erklärt. Im 14. Jh. ging Altenburg in die Macht des Markgrafen von Meißen über, wurde später die Hauptstadt des Herzogtums und späteren Freistaats Sachsen-Altenburg.

Altenburg ist über seine Grenzen hinaus bekannt geworden als die "Skat-Stadt", im Jahre 1810 wurde das Spiel nämlich hier erfunden. 1832 gründeten die Brüder Bechstein die erste Spielkartenfabrik, die heute noch Spielkarten produziert..
Eine herausragende Sehensdwürdigkeit ist das Schloss nordöstlich vom Stadtzentrum gelegen, es liegt auf einem Felsen und hat eine geschwungene Auffahrt; nennenswert sind der Glockenturm, der Neptunbrunnen, der Hausmannsturm und der Mantelturm, der als Burgverlies diente. Im Schlossmuseum ist eine Porzellanausstellung zu sehen. Der 400 Jahre alte Schlosspark beherbergt ein Teehaus, einen Rokokopavillon und eine Orangerie.

Weiter unterhalb des Schlosses am Theaterplatz gelangt man hinter dem Theater zum Brühl, der älteste Marktplatz von Altenburg mit einem hübschem Marktbrunnen. Bewundernswert ist außerdem das Nikolaiviertel, es liegt südlich vom Markt, vom Nikolaiturm hat man einen schönen Ausblick auf Altenburg. Nicht weit vom Nikolaiviertel befindet sich der Volkspark und ein Kleintierzoo auf einer Insel im Großen Teich.