Bremen / Zwei Städte - ein Bundesland

Bremen - Die Freie Hansestadt,


Bremen ist ein "Zwei-Städte-Staat", denn neben der Stadt Bremen gehört zum Bundesland Bremen auch die Gemeinde Bremerhaven, die sich knapp 60 km nördlich von Bremen befindet. Bei knapp 550.000 Einwohnern ist Bremen die zehntgrößte Stadt Deutschlands. Mit Bremerhaven zusammen zählt das Land 662.000 Einwohner. Mit 404 km² ist es der Stadtstaat das kleinste Bundesland Deutschlands.

Bremen ist als Kaffeestadt bekannt, denn über die Hälfte des in Deutschland getrunkenen Kaffees kommt über die Häfen Bremens ins Land.

Bremen liegt am Mündungstrichter und Unterlauf der Weser. Bremerhaven wird vom Bundesland Niedersachsen eingeschlossen und grenzt im Westen an die Nordsee.

Der älteste Teil Bremens erstreckt sich zwischen dem Domhügel und der Weser. Hier befindet sich auch der zum UNESCO Welterbe gehörende Marktsplatz.

Im Jahre 787 erhob Karl der Große die Stadt zum Bischofssitz. Als es 845 Erzbistum wurde, erlebte Bremen einen gewaltigen Aufschwung. 1358 wurde Bremen Mitglied der Hanse, 1646 wurde es Freie Reichsstadt. Im Jahre 1827 gründete der damalige Bürgermeister den Ort Bremerhaven. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hat man die Fahrrinne verändert und somit die Schiffbarkeit bis Bremen sichergestellt. Damals war Bremen einer der größten Seehäfen und Handelsplätze in ganz Deutschland.

Nach dem 2. Weltkrieg veränderte sich das Bild der Stadt erheblich. Zerstörungen im Krieg machten es erforderlich, die Stadt neu aufzubauen. So entstanden auch moderne Trabantenstädte im Stadtgebiet.

Zwei Städte - ein Land. In Bremen und Bremerhaven gibt es auf kleinem Raum viel zu sehen und zu erleben.