Potsdam - Reich an Geschichte und Kultur
Potsdam, die brandenburgische Landes-hauptstadt mit 150.000 Einwohnern liegt vor den Toren Berlins und am Ufer der Havel, die sich hier zu Seen und Flüssen ausweitet. Wer an Potsdam denkt, verbindet dies häufig gleich mit Preußen, denn Potsdam ist eng mit der preußischen Geschichte verbunden.
Neben dem Park und Schloss von Sanssouci hat Potsdam für Touristen viel zu bieten. Das Neue Palais wurde nach dem Siebenjährigem Krieg von Friedrich II. als Symbol der ungebrochenen Macht des Staates Preußen errichtet und besteht aus drei Etagen. Über 400 Figuren aus Sandstein zieren die Anlage, in der sich ca. 200 Räume befinden, 60 Räume davon sind der Öffentlichkeit zugänglich.
Das Schloss Charlottenhof liegt im südlichen Teil des Parks von Sanssouci und ist im spätklassizistischem Stil angelegt. Hier lebten der Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. und seine Gemahlin. In der Nähe liegen die Römischen Bäder im Stil italienischer Landhäuser und auch das Chinesische Teehaus, das im 18. Jahrhundert gebaut wurde, das Teehaus ist ein klassisches Beispiel für die damalige Chinamode.
In der Innenstadt von Potsdam kann man einen kleinen Stadtrundgang machen, auf dem man das Brandenburger Tor von Potsdam besuchen kann, welches im Barockstil errichtet wurde. Ebenso sehenswert sind das Jägertor und das Nauener Tor sowie die Peter-Paul-Kirche. Besonders hübsch ist das Holländische Viertel von Potsdam, mit etwa 150 Giebelhäusern aus Backstein.
Nördlich der Altstadt von Potsdam liegt der Neue Garten, eine von Peter Lenne angelegte Parkanlage mit dem Marmorpalais aus rotem Ziegelstein und grauem Marmor, einst Sommersitz Friedrich Wilhem II. Ganz in der Nähe steht das Schloss Cecilienhof, in dem nach Kriegsende die Potsdamer Konferenz stattfand. Heute befindet sich darin ein Hotel.