Der Spreewald - Wasserlabyrinth für Naturliebhaber
Der Spreewald liegt ungefähr 100 Kilometer südöstlich von Berlin. Die Landschaft ist bezaubernd und lockt viele Gäste an, das Gebiet wird von zahlreichen Wasserläufen durchzogen. Man unterscheidet den Spreewald in den Ober- und den Unterspreewald.
Der Spreewald ist ein altes Siedlungsland. Hier lebten schon immer die slawischen Sorben mit eigener Kultur und einer eigenen Sprache.Man kann sich durch den Spreewald per Kahn bewegen, das ist hier das beliebteste Fortbewegungsmittel. Die Fährmänner der langen Kähne staken die Besucher nahezu lautlos über die Spreewälder Wasserstraßen. Ebenso gibt es viele schöne Wander- und Radwege.
Zu den beliebtesten Ausflugszielen im Spreewald gehören die Orte Lübben, Lübbenau, Luckau, Lehde und Leipe. An einer Enge des Spreetals liegt Lübben, welches sich zum Zentrum der Niederlausitz entwickelte. Heute kann man noch Teile der Stadtbefestigung besichtigen, darunter den runden Hexenturm , den viereckigen "Trutzer" und das Wiekhaus. Am historischen Marktplatz steht die spätgotischeHhallenkirche, welches das Wahrzeichen des Ortes ist.
Knapp 20 km südlich von Lübben gelangt man nach Luckau. Der Ort hat eine gut erhaltene Stadtmauer mit zwei Wiekhäusern und dem Roten Turm. Am Marktplatz stehen barocke Bürgerhäuser mit Stuckdekorationen und Volutengiebeln.
Lübbenau liegt am Rande des Oberspreewaldes, Theodor Fontane nannte sie auch "Die heimliche Hauptstadt des Spreewaldes". Von hier aus kann man viele Ausflüge unternehmen, da sich der Ort als Ausgungspunkt ideal eignet. Im Ort selbst gibt es die St. Nikolaikirche und das Schloss Lübbenau zu besichtigen.
In Lehde kann man das Spreewaldmuseum besichtigen, hier erfährt man wie die sorbischen Bauern im 19. Jahrhundert lebten.
Am Europawanderweg E 10 liegt Leipe. Früher konnte man den Ort nur über Wasser erreichen, heute auch zu Fuß. Leipe ist ein ganz typisches Spreewalddorf in Rundbebauung.