Sachsen-Anhalt / Wörlitzer Park

Der Wörlitzer Park


Der Wörlitzer Park - auch Wörlitzer Gärten genannt - liegt etwa 25 km östlich von Dessau und und wurde zwischen 1765 und 1810 angelegt. Er gehört zu den ersten Landschaftsgärten auf dem europäischem Festland. Der Wörlitzer Park besteht aus Seen, Kanälen, Brücken, Statuen und klassizistischen sowie neugotischen Bauten. Der Park zieht viele Besucher an, die hier ausgedehnte Spaziergänge unternehmen. Mittlerweile ist die weitläufige Parkanlage zu einem beliebtem Ausflugsziel geworden. DIe Gärten haben fast nur natürliche Abgrenzungen.

Zwischen 1769 und 1773 entstand das Wörlitzer Schloss, welches nach dem Vorbild eines englischen Landsitzes erbaut wurde. Es gilt als der Gründungsbau des Deutschen Klassizismus. Baumeister war Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff. Die Räumlichkeiten sind gut erhalten und heute der Öffentlichkeit zugänglich. Das Schloss beherbergt auch eine Kunstausstellung.

Auf dem Gelände des Wörlitzer Parks befinden sich außerdem das Graue Haus, eine Synagoge, das Gotische Haus, das Nymphäum, der Flora-Tempel, ein Pantheon und die Villa Hamilton. Besonders sehenswert sind einige Brücken in den Gärten, wie beispielsweise die Eiserne Brücke, eine für damalige Verhältnisse neumodische gusseiserne Brücke.